Der Gerätepreis ist nur ein Teil.

Ein belastbares Angebot berücksichtigt die Einbausituation. Ein vorhandener geeigneter Aufstellort, ausreichend dimensionierte Heizflächen oder ein bereits passender Elektroanschluss können einen anderen Aufwand bedeuten als ein umfassender Umbau.

  • Planung: Bestandsaufnahme, Heizlast und Systemauslegung.
  • Wärmepumpe und Speicher: Leistung, Bauart, Warmwasserbereitung und Regelung.
  • Außenarbeiten: Fundament, Leitungswege, Hauseinführung und gegebenenfalls Erdarbeiten.
  • Heizungsinstallation: Hydraulik, Dämmung, Abgleich und mögliche Anpassungen der Heizflächen.
  • Elektrik und Inbetriebnahme: Anschlussvoraussetzungen, Einstellungen, Dokumentation und Einweisung.
  • Bestandsanlage: Demontage und fachgerechte Entsorgung, soweit vereinbart.

Wir nennen hier bewusst keinen pauschalen Komplettpreis. Erst aus den Anforderungen Ihres Hauses und dem vereinbarten Leistungsumfang entsteht eine nachvollziehbare Kalkulation.

Förderung ist individuell.

Für den Austausch einer Heizung in einem bestehenden Wohngebäude kann die KfW-Heizungsförderung infrage kommen. Förderfähige Technik, Gebäude, Eigentums- und Nutzungssituation sowie weitere persönliche Voraussetzungen bestimmen, was tatsächlich möglich ist.

Grundförderung, mögliche Boni und Kostenobergrenzen sind an konkrete Bedingungen geknüpft. Ein beworbener Höchstsatz ist deshalb keine Zusage für Ihr Projekt. Förderkonditionen können sich außerdem ändern.

Vor der Beauftragung prüfen. Wir betrachten Förderung als eigenen Planungsschritt. Maßgeblich sind die aktuellen offiziellen Bedingungen und die Entscheidung des Fördergebers.

Offizielle KfW-Bedingungen ansehen

Quelle: KfW, Heizungsförderung für Privatpersonen – Wohngebäude (458). Offizielle Produktinformationen geprüft am 14.10.2026. Keine individuelle Förderzusage; die zum Antrag geltenden Bedingungen sind maßgeblich.

Die richtige Reihenfolge zählt.

  • Vorhaben konkretisieren: Bestand, geplante Maßnahme und geeignete Technik klären.
  • Förderbedingungen prüfen: Antragsberechtigung, technische Nachweise und zulässigen Vorhabenbeginn klären.
  • Unterlagen abstimmen: Die erforderlichen Bestätigungen und Vertragsbedingungen rechtzeitig vorbereiten.
  • Erst dann verbindlich entscheiden: Fristen, Antragstellung und Umsetzung mit dem zuständigen Fachunternehmen abstimmen.

Welche Vertragsgestaltung und welcher Zeitpunkt für Ihr Vorhaben erforderlich sind, muss anhand des konkreten Programms geprüft werden. Bestellen Sie nicht auf Grundlage einer allgemeinen Prozentangabe.

Förderfragen zum Heizungstausch besprechen

Vergleichen Sie den Umfang. Nicht nur die Summe.

  • Sind Planungsleistungen und die Auslegung nachvollziehbar beschrieben?
  • Sind Elektro-, Fundament- und Demontagearbeiten enthalten oder separat zu vergeben?
  • Sind erforderliche Anpassungen am Heizsystem berücksichtigt?
  • Wer übernimmt Inbetriebnahme, Dokumentation und Einweisung?
  • Welche Leistungen sind optional und welche Nachweise werden bereitgestellt?